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Vertraute Fremde

Kino | 25. Juni 2010 | 0

Hätte Hella nicht Anders gelesen, wäre ich gestern das erste Mal im Mittelblond gewesen, schließlich muss ich mein Image pflegen.
Dann las ich zufällig im Magazin, dass die Vorpremiere von “Vertraute Fremde” im Off Broadway im Beisein des Regisseurs Sam Garbarskystatt finden sollte. Als ich dort anrief ,hieß es alles sei ausverkauft.

So ist das wenn die filmsociety ruft (öffentlich), dann sind 95 % der Karten bereits durch zahlende Mitglieder reserviert.

Doch was soll ich euch sagen , ich bin wieder rein gekommen und das obwohl mir vorher drei Absagen erteilt wurden. Und das bleibt jetzt aber unter uns(?) in dem “ausverkauften” Kino gab es noch ca.15-20 freie Plätze auf denen kein Handtuch lag, ehrlich!

Kennen sie auch die Geschichte von dem Mann der nur ein paar Zigaretten holen will und dann nie wieder auftaucht?
So etwas ist dem Comiczeichner Thomas passiert, sein Vater sollte ein Brot holen und tauchte nie wieder auf.
Als Thomas, der in einer Sinnkrise steckt ,den falschen Zug erwischt, und in das Dorf seiner Kindheit zurückkehrt, wacht er nachdem er am Grab seiner Mutter ohnmächtig geworden ist , in den 60er Jahren wieder auf und ist plötzlich wieder 14 Jahre alt.
Und plötzlich steht die Frage im Raum:
Kann man mit dem Wissen der Zukunft der Vergangenheit und somit auch der Zukunft eine andere Richtung geben?
Unwillkürlich denkt man selbst an Situationen, die man mit dem heutigen Wissen ,gerne anders gelöst hätte.

Der Trailer

„Im stimmungsvollen Look der 60er Jahre, inszeniert Sam Garbarski die faszinierende Reise eines Mannes, der erkennt, dass man die eigene Vergangenheit verstehen muss, um seine Gegenwart meistern zu können. Der Film ist ein Plädoyer dafür, festgefahrene Gewohnheiten zu durchbrechen, manchmal etwas Unerwartetes zu tun und die, die man liebt, auch wirklich zu sehen“

Dieser Film ist ebenso analytisch , wie poetisch, als Drehbuchvorlage (das ungefähr 100 mal umgeschrieben wurde ) diente das gleichnamigen preisgekrönten Manga des Japaners Jiro Taniguchi. („Das Werk gehört zu den interessantesten Graphic Novels der letzten Jahrzehnte.” – Brigitte Helbling, Berliner Zeiung) und der Film ist trotz seiner surrealen Elemente ein weitgehend konventionell umgesetzter Familienfilm. Sich ähnelnde Bilder tauchen immer wieder auf und verknüpfen die Vergangenheit mit der Zukunft,oder ist es die Gegenwart? ;-).
Der Sprecher aus dem Off, so empfand es ein Zuschauer, sei überflüssig. Der Regisseur zollte damit Tribut an die Investoren. Dabei kommen gerade die türkischen Filmemacher mit wenig Sprache auf und wussten damit auch auf verschiedenen Festivals zu beeindrucken.

Bemerkenswert für den Regisseuren war, dass sich Jiro Taniguchi Welt, nicht im wesentlichen , von der Unserigen unterscheidet.
Dieser Film lässt so viele Seiten anklingen, zum Beispiel wie es ist wenn man das Leben der Anderen lebt, da findet jeder was zum wieder erkennen.
Mein persönliches Resümee das es anfänglich so aussieht als wollte der Sohn die Entscheidung des Vaters wiederholen und die Reise in die Vergangenheit hätte ihn umgestimmt, lässt Garbarski nicht gelten, dass sei zu einfach, die Geschichte ginge tiefer, wie tief, das sollt ihr selbst entscheiden, also unbedingt anschauen!

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