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2020 ein Sabbatjahr für die Kultur

Das scheidende Jahr war für mich ein Sabbatjahr, zumindestens was die Kultur angeht. Während viele Kulturschaffende ihre digitalen Kompetenzen erweitert haben und sich im www. Gehör verschafft haben, habe ich pausiert.

Ich stehe lieber hinter der Kamera als davor, darüber bin ich ja ganz normal berufstätig mit Arbeitstagen zwischen 6 und 10 Std. Ich hatte also keine existenziellen Probleme.

Das heißt aber nicht, dass ich die Kulturveranstaltungen nicht vermisst hätte, die für mich immer ein erbauendes Erlebnis sind. Insbesondere wenn ich sie persönlich erleben darf, nicht von zuhause am PC sitzend. Das ist für mich so, als würde ich mir den Rosenmontagszug im Fernsehen ansehen. Ich will ein Teil der Kultur sein, ein Resonanzbogen .

Dabei habe ich jene bewundert, die sich via Netz Gehör verschafft haben, wie den Köster der vorgelesen hat, die vielen Konzerte , Kulturgespräche und Museumsrundgänge, die stattgefunden haben. Ich war dann auch endlich im Guggenheim, was wir auf unserer New York Reise 2019 nicht auch noch ins Programm aufnehmen konnten. Wir waren im Met und im Moma, konnten aber wegen der begrenzten Zeit und um den Erlebnisfaktor nicht zu überreizen, nicht überall hin. Allein in den New Yorker Museen hätte man Wochen verbringen können.

Ganz traurig fand ich die Situation für die Kulturschaffenden, die als Freiberufler oder als geringfügig Beschäftigte durch das soziale Netz fielen und buchstäblich leer ausgingen, hier wäre das vielzitierte Grundeinkommen von Nöten.

Trotz Corona konnte ich im letzten Jahr bei drei Ausstellungseröffnungen dabei sein. Ausstellung die mit jahrelanger Vorarbeit, mit viel Enthusiasmus und Engagement gestaltet worden sind, sowie das ganze Beethovenjahr, fielen dem Lockdown zum Opfer.

Darüber hinaus hielt mich ein Projekt namen Erbengemeinschaft auf Trab, Das Wort unsäglich beschreibt es am Treffensten .

Nebenbei bemerkt konnte ich meinen Wortschatz, mit Anwartschaft auf das Unwort 2020 erweitern:Triage, Lockdown Pandemie, Reproduktionszahlen und und und

Erstmals ist eine Krankheit, die in China ihren Ursprung nahm zu einer weltweiten Bedrohung geworden. Zwei Onkel meiner südamerikanische Schwiegertochter sind der Krankheit zum Opfer gefallen und ein Angehöriger hat die Erkrankung zwei Mal durchgemacht.

Es gäbe noch viel zu sagen, rund um den freiheitsbeschränkenden aber offensichtlich notwendigen Lockdown. Ich würde mir wünschen, sie würden sich impfen lassen. Ich bin gestern als systemrelevanter Ableger einer Einrichtung geimpft worden und mir geht es gut.

Jetzt hoffe ich, das wir alle gesund bleiben und hoffentlich im Frühjahr geimpft sind .

Wir haben gestern um Mitternacht jeweils 12 Wünsche ins Universum geschickt und dabeinach südamerikanischer Sitte 12 Weintrauben gegessen. Ich wünsche Ihnen und uns für das Neue Jahr das der Spuk bald vorbei ist.

BLEIBEN SIE GESUND !

Ihre Koeln Kultur Kolumne

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