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Sommerblutfestival – Dorthin wo Milch und Honig fließen

Mit #Burhan Köln Kalk entdecken, beim Sommerblutfestival !

DSCF1184#SommerblutEs wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, ich wäre noch nie an ungewöhnlichen Orten in Köln gewesen, doch die Reise die ich heute angetreten habe, war besonders. Das schöne dabei, sie können es mir nach tun, diese Veranstaltung im Rahmen des Sommerblutfestival findet noch fünf mal statt!

Angefangen hat es oben auf dem Parkdeck, da habe ich gegen ein Pfand (Führerschein) so ein Audioguide erhalten,

man kann die Stationen noch mal nachhören oder pausieren, dass sollte man aber nicht zu oft machen, da mit man in der Zeit bleibt

man kann die Stationen noch mal nach hören oder pausieren, dass sollte man aber nicht zu oft machen, damit man in der Zeit bleibt

welches man mir mit der Aufforderung gut zuzuhören, samt eine Art Routenplan und einer Einweisung mit auf den Weg gegeben hat, damit wir uns am Ende alle wiedersehen. Es hat alles gut funktioniert, obwohl ich ein schlechter Zuhörer bin, weil ich doch immer so abgelenkt bin, und manchmal vom Weg abkomme weil es so viele tolle Motive gab.

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Fortan führte mich Burhan,(einer von drei Begleitern und Routen) ein zwanzigjähriger Flüchtling aus Afghanistan durch Köln Kalk und erzählte dabei seine Geschichte.

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u. a. kam ich an einer Flüchtlingsunterkunft vorbei. Burhan erzählte von seiner Flucht, seinen Verletzungen (Traumata), von seinen Wünschen und Plänen, von dem beengten Leben in der Flüchtlingsunterkunft. Und an dieser Station bekam ich einen dieser Wünsche („Ich will lernen!“) mit der Aufgabe….was kann ich tun……

Hier haben Kölner Flüchtlinge ihre Wünsche für die Zukunft und das Leben aufgeschrieben

Hier haben Kölner Flüchtlinge ihre Wünsche für die Zukunft und das Leben aufgeschrieben (Handybild)

in die Hand und ein bisschen Geschichte. Genau hinter der Flüchtlingsunterkunft gab es früher ein Zwangsarbeiterlager, die Gefangenen dort mussten arbeiten und die Flüchtlinge dürfen nicht arbeiten.

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DSCF1278#SommerblutBurhan führte mich an Orte, die ich unter normalen Umständen nie gefunden hätte und unautorisiert nicht betreten hätte. So war ich unter anderem in der Kuba Moschee und erfuhr einiges über moslemische Beerdigunsrituale, seltsam berührend, da meine Mutter im Januar verstorben ist und ich mir vorstellte, sie wäre so beerdigt worden. Die Toten werden von Kopf bis Fuß in ein Tuch gewickelt.

DSCF1281#SommerblutAußerdem war ich bei der 180 Gradwende , dort erfuhr ich über ihre Arbeit . Sie unterstützen u.a. Flüchtlinge dabei, hier Fuß zu fassen. Viele sind nur geduldet und leben so mit einem völlig ungeklärten Status.

DSCF1296#SommerblutDie Dillenburgerstraße ist für mich kein unbekannter Ort, da ich im soz. Bereich tätig bin. Hier kann man Schwerbehinderten Ausweise beantragen oder einen Wohnberechtigungsschein …..

Gestern war ich dort auf einer Ausländerbehörde und konnte  eine Befragung zu einem Asylverfahren erleben und weil ich manchmal vom Weg abgekommen bin, wäre ich fast nicht mehr rein gekommen.

20160503_194920#Sommerblut Handybild

(Handybild, Akku war leer)

Nach drei Stunden mit soviel Input gab es leckere Teigtaschen und Tee im Cafe Bodrum, ich könnte euch noch mehr Bilder zeigen, dass mach ich vielleicht wenn die letzte Runde von Milch und Honig vorbei ist, die ich euch nur wärmstens an Herz legen kann.

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