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Rettet Odonien! Bilder von der Demo auf dem Rudolfsplatz in Köln

Unter anderen Karina Wolff, Künstlerin und Begründerin der Facebookseite „Rettet Odonien“ hatte via Facebook, zur Demo auf dem Rudolfsplatz aufgerufen.

Was ist passiert?  Die Kölner Bauaufsicht hatte urplötzlich das Odonien geschlossen, begründet wurde dies mit mangelnden Fluchtwegen.

Allein mir fehlt der Glaube. Ich habe das Gefühl das die Stadt Köln dabei ist, jede Form der Subkultur platt zu machen, da sitzen ein paar  Bürofutzis hinter dem Schreibtisch, die mit Kunst und Kultur nichts anfangen können. Interessant dabei ist doch, das die Bauaufsicht Termine zur Begehung weder wahrgenommen hat, (O- Ton eines der Sprecher), noch sich für ihr Ausbleiben entschuldigt hat. Es scheint als seien die Beamten der Bauaufsicht  nur an einer anderweitigen Nutzung der Grundstücke interessiert.

Dabei blüht hier Kreativität und die Frage wem gehört die Stadt ist durchaus berechtigt.

Berichte im KStA:“Die Nachricht traf Künstler Odo Rumpf völlig unvorbereitet: Das Bauaufsichtsamt der Stadt Köln hat das Kunst- und Kulturzentrum Odonien in der Hornstraße mit sofortiger Wirkung geschlossen. Auf dem Szenegelände in unmittelbarer Nachbarschaft zweier Großbordelle in Neuehrenfeld dürfen keine Veranstaltungen mehr stattfinden. Die Stadt hat die sogenannte Nutzungsuntersagung bereits am Mittwoch vergangener Woche verfügt. Er habe alle Hebel in Bewegung gesetzt, damit wenigstens noch eine Veranstaltung im Rahmen des Sommerblut-Festivals am Samstag über die Bühne gehen konnte, sagt der Künstler. “

Während mich besonders das Robodonienfestival fasziniert hat und die Möglichkeit das Openair Kino zu nutzen, liebt meine Tochter das Flair des  Odonien, dass sie auch schon in der Papierfabrik vorgefunden hat. Gute Musik, junge DJ`s und es ist egal wie man dort hingeht, halt kein  Chiki-micki-Club ;-)!

Gerd Krebber WDR

Ich mag solche Orte, weil sie machen eine Stadt facettenreich, das sind die Orte mit Wiedererkennungswert, das Odonien hat die Hornstraße aus der Schmuddelecke geholt, mit ihm wurde die Hornstraße ein Teil unserer Stadt, vielleicht habt ihr den Kommentar von Esra Gürsel im Stadt-Anzeiger gelesen „Wieder ein Ort weniger für uns“ Städte brauchen Räume für Kreative und Querdenker-das ist ebenso wichtig wie Galerien und Symphonieorchester, wie Oper und Schauspiel“ (Ausgabe 26/27.05). Die spricht mir aus der Seele!

Ich war also heute auf der Demo am Rudolfplatz, ich hatte zunächst nach den vielen Meldungen auf Facebook Sorge…..es könnte keine Fluchtwege mehr geben…..

aber diese Sorge war unbegründet. Immerhin sind ca. 1000 Teilnehmer gekommen und das Ganze war ein Bekunden der Kölner, dass die Stadt auch ihnen gehört, dass sie so lieben wie sie ist und das sie sich nicht weiter bereit sind, sich ihre Kulturräume streitig machen zu lassen. Mit dabei waren , Karina Wolff, Andreas Pöttgen (Jugendpolitischer Sprecher der SPD Fraktion )Hans Mörtter,der Pfarrer der ev. Lutherkirche, Dr. Walter Schulz (Veranstalter des Roboter-Festivals-Robodonien). Außerdem sorgten u.a.  Klaus der Geiger und  Papa Verde, die zum Singen animierten für  gute Stimmung .

 

Hans Mörtter e. Pfarrer Lutherkirche

 

So für heute mache ich Schluß….weitere Bilder ab morgen  hier! oder jetzt schon hier!

Ihre

Zabaione

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