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Impressionen aus der Kölner Musiknacht – Bilder !

Rauschen, singen, lauschen und swingen durch die #KölnerMusiknacht !

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Wenn man so wie ich ein Fan der Kölner Musiknacht ist, dann läuft und fährt man durch die Nacht, um der Vielfalt der Kölner Musikszene, zu begegnen, aber auch um neue, manchmal verwunschene Orte zu entdecken. Als Kolumnistin bleibt man seltener über das ganze Programm und manchmal muss man draußen bleiben.

20150919_191240#Kölnermusiknacht

Der WDR hatte mich mit einer Veranstaltung,  um 19 Uhr zum kleinen Sendesaal gelockt, nun ist er der Voldemort aller Veranstaltungsräume, wir Frauen sollen dort den Offenbarungseid ablegen und unsere Handtasche an der Garderobe abgeben . Was das bedeutet, da stand ich nun am Dom und hatte erst mal #Leerlauf, weil in der Umgebung alles um 20:00Uhr anfing.

Die Contactpunjes haben mir dann Trost gespendet, weil unsere Stadt doch voller Musik ist.

www.contactpuntjes.nl

www.contactpuntjes.nl

Angefangen hatte ich um 18 Uhr, mit FLEUR EARTH & FORSCH MEETS FDR. im Forum der VHS. Insbesondere die Sängerin, die sich mit ihrer glockenklaren Stimme, in vielen Genres der Musik wohlfühlt, hat das Publikum betört. (s.o.)

Um 20 Uhr bin ich dann im Domforum, KAMILLA ENTWIRRUNG begegnet. “Der Pianist und Komponist Giotto Roussies stellt sein Kölner Sextett vor. Die Musiker, alles Absolventen der Hochschule für Musik und Tanz Köln, sind in den unterschiedlichsten Szenen zu Hause. Was wie ein Widerspruch aussieht, wird zur ungeahnten Möglichkeit. “ Quelle Kölner Musiknacht

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Im Belgische(s)m Haus ist mir  das sympathische Duo ERICK MANANA & JENNY FUHR
KÖLN – ANTANANARIVO – CONNEXION
 begegnet. Spiel und Gesang und der Klang der madagassischen Valiha, wussten das Publikum, gleichermaßen zu überzeugen.

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Danach habe ich mir kurz Sprechbohrer PHONFLVX angeschaut.DSC_0291#kölnermusiknacht

„Das seit 2004 bestehende Kölner SprachKunstTrio sprechbohrer hat die musikalische Sprechkunst zu aufregend neuem Leben erweckt. Und ob man Werke von Kurt Schwitters, Gerhard Rühm, John Cage und Tom Johnson aufführt oder etwa Hans G Helms’ Opus › Fa:m’ Ahniesgwow ‹ einspielt – Publikum und Kritik sind gleichermaßen begeistert. Für die 11. Kölner Musiknacht haben die Sprechbohrer ein Programm erarbeitet, das Sprachkompositionen mit Werken des Fluxus und des Dada kombiniert.“

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Dann bin ich zum Special in die  ÜBERLEBENSSTATION GULLIVER, zum
(POSTCOLONIA(LES) STADTRAUSCHEN) gelaufen. Er liegt in der Verlängerung der Hohenzollernbrücke und dient Obdachlosen und Menschen die in Not sind, als Anlaufstelle.

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Wenn man es schafft, in diesen Nirgendwo, sicher über die Straße zu kommen, dann gelangt man an einen, für die Umstände, doch fröhlichen, urigen Ort, der alle paar Minuten, durch die einfahrenden Züge erschüttert wird, man kann es dort hören, dass Stadtrauschen. Wie passend dort  Gosto Delicado zu begegnen, eine multikulti Gruppe, mit brasilianischen Sound.

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Zum Abschluss bin ich dann in den SANCTA CLARA-KELLER gegangen, nicht nur um Totengesängen zu lauschen,  vor allem wegen der Räumlichkeiten. Im Foyer habe ich einen Besucher getroffen, der extra angereist war, ihm konnte ich versichern , dass  man auch als Einheimischer nicht alle Orte kennt und sie erst mal suchen muss 😉

„Die Kellergewölbe stammen aus dem 14. Jahrhundert und waren Teil des Klarenklosters, das seit seiner Weihe 1306 bis zur Säkularisation ein halbes Jahrtausend an diesem Ort existierte. 1803 aufgelöst entstand 1835 über dem erhaltenen Gewölbe ein klassizistisches Palais, das 1942 zerstört wurde.

1972 wiederaufgebaut dient es heute als Büro- und Wohngebäude, das die Geschichte der Stadt Köln von der Römerzeit bis in die Gegenwart widerspiegelt.

Die Führungen leitet Kaspar Kraemer. Der Treffpunkt ist vor dem Gebäude.“Quelle

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In dem SPECIAL BABYLONISCHES RAUSCHEN: RHEINISCHE TOTENKULTE mit dem SAAD THAMIR & ENSEMBLE

„Wenn man aus Bagdad im Zweistromland nach Köln an den Rhein kommt, dann ist die Beschäftigung mit Ausdrucksformen multikulturellem und interreligiösem Leben fast unvermeidbar. Der in Köln lebende Komponist, Sänger und Perkussionist mit irakischen Wurzeln entdeckt die lebendigen Klänge rheinischer Totenkulte: von der Nubbelverbrennung bis hin zu Ritualen auf dem legendären Friedhof Melaten. Er findet Töne für Empfindungen, Gedanken und Gefühle als Bilder von Leben und Tod.“kölnermusiknacht
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Ganz doll vermisst habe ich, den Stadtgarten und das alte Pfandhaus, indem oft noch bis tief in die Nacht getanzt wurde. Etwas kryptisch fand ich es, mich  im  Online Programm, der Musiknacht zurechtzufinden, weil man an drei Balken schieben muss, bis man da was gefunden hat 😉

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